Forschung

Kohlenstoffsequestrierung in Å-Auflösung

Polysaccharide – sogenannte Glykane - aus Meeresalgen gehören zu den vielfältigsten Biopolymeren die wir in der Natur finden. Diese Glykane bilden eine zentrale Komponente im marinen Kohlenstoffkreislauf. Obwohl marine Bakterien über eine Vielzahl an Enzymen zum Abbau der Glykane verfügen, finden sich überraschend große Mengen dieser Zuckerstrukturen in den Weltmeeren. Dies deutet darauf hin, dass bisher unbekannte Faktoren den vollständigen Glykan-Abbau verhindern und somit zur langfristigen Speicherung von Kohlenstoff in den Ozeanen beitragen. (TRR 420; www.trr420-concentrate.de).

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Alg4Nut

Im Verbundprojekt "Alg4Nut" wird der Einfluss von im Ostseeraum kultivierbaren Meeresalgen auf die Tiergesundheit erforscht. Das Teilprojekt der Abteilung Pharmazeutische Biotechnologie an der Universität Greifswald umfasst die Untersuchungen des Pansenmikrobioms und bakterieller Strategien zur Verwertung von Algenpolysacchariden. Darüber hinaus trägt das Greifswalder Teilprojekt zur Entwicklung neuer biotechnologischer Produktionsstämme bei.

Das Foschungsvorhaben wird von der Europäischen Union finanziell unterstützt.

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Mikrobielle Interaktionen und Wirkstoffe in marinen Symbiosen

Alle höheren Organismen sind mit Mikroorganismen verbunden. Die Koexistenz dieser verschiedenen Partner und die Wechselwirkungen zwischen Wirt und Mikrobe sind von entscheidender Bedeutung für das Leben auf der Erde. Detaillierte Kenntnisse der mikrobiellen Physiologie und der molekularen Interaktionsmechanismen sind daher für das Verständnis biologischer Prozesse unerlässlich. Bakterielle Symbionten erfüllen vielfältige Aufgaben: Sie versorgen ihre Wirte mit Nährstoffen, ermöglichen den Zugang zu unwirtlichen Lebensräumen oder produzieren antimikrobielle bioaktive Verbindungen.

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Funktionelle Analyse und Stammoptimierung industriell relevanter Bacilli

Bacillus subtilis gehört zu den am besten untersuchten Bakterien und ist vor allem für die Fähigkeit bekannt, unter extremen Umweltbedingungen metabolisch inaktive Sporen als Überdauerungsform zu bilden. Zusätzlich ist B. subtilis einMeister in der Ausbildung weiterer differenzierter Zelltypen, welche bei der Beweglichkeit, der Biofilmbildung oder der Aufnahme freier DNA aus der Umgebung eine wichtige Rolle spielen. Neben dieser Zelldifferenzierung sind Bacilli in der Lage, große Mengen biotechnologisch relevanter Substanzen zu sekretieren, weshalb Vertreter wie z.B. B. subtilis oder B. licheniformis für die industrielle Produktion von Vitaminen, Enzymen oder Sekundärmetaboliten unverzichtbar geworden sind.

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